tams elektronik
 
                                           ... Elektronik + mehr für die Modellbahn und den Modellbau

 

1997

entwickelten wir unsere ersten Elektronik-Bausätze für die Modellbahn, die zunächst über den Modellbahnkatalog der Völkner Electronic (später Conrad Electronic) vertrieben wurden. Mittlerweile ist daraus eine große Zahl von Produkten geworden, die wir auf dieser Homepage und in unserem Katalog präsentieren. Viele unserer Produkte finden Sie im Fachhandel und im Modellbahnkatalog und den Filialen der Conrad Electronic.

 

1999 

gründeten wir die Tams Elektronik GmbH.

Geschäftsführer: Dipl. Ing. Kersten Tams
Umsatzsteuer-Identnummer: DE 204915117
Steuernummer: 25/201/27834
Registergericht: Amtsgericht Hannover HRB Nr. 58280

 

Was Sie von uns erwarten können ...

Viele unserer Produkte sind als preiswerte Bausätze erhältlich. Wer keine Zeit oder nicht das nötige Geschick zum Löten hat, bestellt die Bausätze fertig aufgebaut und geprüft. Für unsere Lok- und Funktionsdecoder gibt es einen Einbauservice.

Besonderen Wert legen wir darauf, daß unsere Produkte ohne "Rätselraten" eingesetzt werden können: Daher gibt es zu allen Elektronik-Produkten ausführliche Anleitungen in vier Sprachen – selbstverständlich komplett mit Schaltplan. Alle, die einfach nur neugierig sind, finden diese Anleitungen zum Download auf dieser Homepage.

 

Wir denken an unsere Umwelt ...

Daher ist es für uns selbstverständlich, die Verantwortung für die Entsorgung von Verpackungen und  nicht mehr benötigter Elektronik-Schaltungen zu übernehmen.

Wir beteiligen uns am Dualen System Deutschland GmbH ("Grüner Punkt") und melden dort alle Verpackungen, die Sie von uns erhalten und zahlen für deren Abholung und Entsorgung. Bitte entsorgen Sie die Verpackungen über die Wertstoff-Sammlung. 

Wir sind im Elektro-Altgeräte-Register registriert. Für den Fall, dass die Elektronik irgendwann auf dem Müll landet, kommen wir also für die fachgerechte Entsorgung und die anfallenden Kosten auf. Bitte werfen Sie die Elektronik-Produkte nicht in den Hausmüll, sondern bringen Sie sie zum Recycling - der Umwelt zuliebe.

 

Wir fördern ...

Wir unterstützen die Aktivitäten des Bundesverbandes Deutscher Eisenbahn-Freunde e.V. (BDEF) und des Modellbahnverbandes in Deutschland e.V. (MOBA) durch unsere Fördermitgliedschaft.

Darüberhinaus bieten wir den in den beiden Verbänden organisierten Vereinen und Clubs Sonderkonditionen beim Kauf unserer Produkte an.

Multiprotokoll Funktionsdecoder FD-M für MM und DCC

Funktion:

Digitalbetrieb
Der Funktionsdecoder FD-M ist ein Multiprotokoll-Decoder, der sowohl Signale im DCC-Format als auch im Motorola-Format auswertet. Er erkennt automatisch, in welchem Format die Zentrale die Signale an seine Adresse sendet.
Der Adressumfang ist von dem Format abhängig, mit dem der Decoder angesteuert wird.
Motorola-Format: 255 Adressen
DCC- Format: 127 Basis-Adressen oder 10.239 erweiterte Adressen
Im DCC-Format kann der Decoder in allen Fahrstufenmodi (14, 28 oder 128 Fahrstufen) angesteuert werden. Im Motorola-Format wird er im 14-Fahrstufen-Modus angesteuert.
Die Programmierung des Decoders erfolgt für das DCC-Format über die Einstellung der Konfigurationsvariablen (DCC-konform), für das Motorola-Format über Register.

Analogbetrieb
Der Decoder kann auch in analogen Modellbahnanlagen eingesetzt werden. Er kann sowohl mit einem Wechselstrom- als auch mit einem Gleichstrom-Fahrregler betrieben werden. Sobald das Fahrzeug auf das Gleis gestellt wird, erkennt der Decoder automatisch, ob er analog oder digital angesteuert wird, und stellt den entsprechenden Betriebsmodus ein. Die automatische Analogerkennung kann abgeschaltet werden.
Das Ein- und Ausschalten der Funktionsausgänge ist im Analogbetrieb nicht möglich. Sie können aber so programmiert werden, dass sie im Analogbetrieb entweder an- oder ausgeschaltet sind. Die Effekte, die für die Ausgänge eingestellt sind, sind auch im Analogbetrieb aktiv.
Ausgänge, die mit F0 geschaltet werden, werden im Analogbetrieb entsprechend der Fahrtrichtung ein- oder ausgeschaltet.

Funktionsausgänge
Der Decoder hat vier verstärkte Funktionsausgänge mit einem maximalen Strom von je 1.000 mA, an die nach Bedarf Verbraucher angeschlossen werden können (z.B. Beleuchtung, Rauchgenerator, Soundmodul, elektrische Kupplung) und einen unverstärkten Ausgang mit einem maximalen Strom von 10 mA. Der maximale Gesamtstrom des Decoders beträgt 1.500 mA. Ab 1000mA müssen die Gleichrichterdioden gekühlt werden.
Die Funktionsausgänge werden im DCC-Format über die Funktionstasten F0 bis F12 geschaltet. Im Motorola-Format werden die Funktionsausgänge über die Funktionstasten F0 bis F4 geschaltet. Die Funktionen F5 bis F9 können über die Funktionstasten F1 bis F4 und F0, die einer zweiten Decoderadresse zugeordnet werden, geschaltet werden. Die Funktionen F10 bis F12 stehen im Motorola nicht zur Verfügung.
Die Zuordnung der Funktionstasten zu den Funktionsausgängen des Decoders ist frei wählbar. Es ist möglich, einem Funktionsausgang mehrere Funktionstasten zuzuordnen.

SUSI-Schnittstelle
An den FD-M kann ein SUSI-Modul angeschlossen werden, das auch über den Decoder programmiert werden kann. Das Auslesen der Daten des SUSI-Moduls ist über den Decoder nicht möglich.
Der Funktionsdecoder überträgt den Zustand der Funktionen und die an der Zentrale eingestellte Fahrstufe an das SUSI-Modul. Dadurch werden geschwindigkeitsabhängige Funktionen des SUSI-Moduls beeinflusst (z.B. Motorgeräusch). Am FD-M können die Anfahr- und die Bremsverzögerung eingestellt werden, so dass die geschwindigkeits--abhängigen Funktionen des SUSI-Moduls dem Fahrverhalten beim Anfahren und Bremsen entsprechen.
Ein passendes SUSI-Modul bekommen Sie hier...

Effekte der Funktionsausgänge
Für alle Funktionsausgänge können einzeln die folgenden Effekte eingestellt werden:
Dimmen.
Kicken. Die verstärkten Funktionsausgänge können so eingestellt werden, dass sie zunächst für maximal ca. 20 Sekunden die volle Spannung erhalten und dann gedimmt werden.
Fahrtrichtungsabhängiges Schalten. Diese Funktion kann entweder den einzelnen Ausgängen oder den Funktionstasten zugeordnet werden.
Blinken. Die Frequenz und das Tastverhältnis der Blinklichter können eingestellt werden.

Lokdecoder MM/DCC LD-G-33 (Gleichstrommotor) bzw. LD-W-33 (Allstrommotor)

Funktion
Ansteuerung im Digitalbetrieb:
Der Lokdecoder LD-G-33 ist ein Multiprotokoll-Lokdecoder, der sowohl Signale im DCC-Format als auch im Motorola-Format auswertet. Er erkennt automatisch, in welchem Format die Zentrale die Signale an seine Adresse sendet.
Der Adressumfang ist von dem Format abhängig, mit dem der Decoder angesteuert wird.
Motorola-Format: 255 Adressen
DCC- Format: 127 Basis-Adressen oder 10.239 erweiterte Adressen
Im DCC-Format kann der Decoder in allen Fahrstufenmodi (14, 28 oder 128 Fahrstufen) angesteuert werden.
Im Motorola-Format kann der Decoder mit 14 oder 27 Fahrstufen betrieben werden. Die Ansteuerung aller 27 Fahrstufen ist nur mit Zentralen möglich, die diesen Modus im Motorola-Format unterstützen (z.B. MasterControl). Bei Zentralen, die nur die Ansteuerung von 14 Fahrstufen unterstützen, kann nur jede zweite verfügbare Fahrstufe angesteuert werden.
Die Programmierung des Decoders erfolgt für das DCC-Format über die Einstellung der Konfigurationsvariablen (DCC-konform), für das Motorola-Format über Register.

Ansteuerung im Analogbetrieb
Der Lokdecoder LD-G-33 kann auch in analogen Modellbahnanlagen eingesetzt werden. Er kann sowohl mit einem Wechselstrom- als auch mit einem Gleichstrom-Fahrregler betrieben werden. Sobald das Fahrzeug auf das Gleis gestellt wird, erkennt der Decoder automatisch, ob er analog oder digital angesteuert wird, und stellt den entsprechenden Betriebsmodus ein. Die automatische Analogerkennung kann abgeschaltet werden.
Das Ein- und Ausschalten der Funktionsausgänge ist im Analogbetrieb nicht möglich. Sie können so programmiert werden, dass sie im Analogbetrieb entweder an- oder ausgeschaltet sind. Die Effekte, die für die Ausgänge eingestellt sind, sind auch im Analogbetrieb aktiv.
Ausgänge, die mit F0 geschaltet werden, werden im Analogbetrieb entsprechend der Fahrtrichtung ein- oder ausgeschaltet.

Kurzschluss-Schutz
Sobald der zulässige Gesamtstrom des Decoders (1500 mA) überschritten wird, schaltet der Decoder automatisch den Motor und die Funktionsausgänge für eine kurze Zeit ab. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis der Kurzschluss beseitigt ist.

Motoransteuerung
Der Motor kann mit einer PWM von 17 kHz oder 31,5 kHz (Gleichstrommotor) bzw. bzw. 480 Hz (Allstrommotor) angesteuert werden. Dadurch wird ein leiser und gleichmäßiger Lauf des Motors gewährleistet. Der Decoder ist damit auch zur Ansteuerung von Glockenanker-(Faulhaber-) Motoren geeignet (nur LD-G-33).

Lastregelung (nur LD-G-33)
Zusätzliche Belastungen (z.B. Fahrten an Steigungen, angekoppelte Waggons) verursachen - bei konstanter Motorspannung - eine Verringerung der Fahrgeschwindigkeit einer Lok, unter Umständen sogar bis zum Stillstand. Die Lastregelung beeinflußt die Motorspannung so, daß die Geschwindigkeit der Lok im Fahrbetrieb bei einer gewählten Fahrstufe konstant bleibt, unabhängig von der Größe zusätzlicher Belastungen.
Durch Verändern einer CV-Variablen des Decoders kann die Lastregelung ein- oder ausgeschaltet werden. Die Lastregelparameter können ebenfalls durch das Ändern von CV-Variablen verändert werden, um den Decoder an individuelle Eigenschaften des Motors anzupassen.
Lastregelparameter: Die Lastregelung wird durch drei Parameter bestimmt, die aufeinander abgestimmt sein müssen, um optimale Fahreigenschaften zu erzielen. Jedem Lastregelparameter ist eine CV-Variable zugeordnet. Die Parameter sind:
KP: Der proportionale Bestandteil der Regelung sorgt dafür, dass der Unterschied zwischen dem Soll- und dem Istwert möglichst klein wird. Er kann niemals den Wert „0“ annehmen. Dieser Bestandteil wirkt sich auf die Grundgeschwindigkeit aus. Ist der eingestellt Wert zu klein, fährt die Lok zu langsam. Ist der Wert zu groß, ruckelt die Lok während der Fahrt.
KI: Der integrale Anteil der Regelung sorgt dafür, daß der verbleibende Unterschied zwischen dem Soll- und dem Istwert auf 0 reduziert wird und damit dafür, dass auch sehr kleine Abweichungen ausgeregelt werden. Ist der eingestellte Wert zu groß, führt das zu starkem Ruckeln der Lok während der Fahrt.
KD: Der differentiale Anteil der Regelung sorgt dafür, daß die Regelung nicht zu schnell umgesetzt wird. Ist der eingestellte Wert zu niedrig, ruckelt die Lok während der Fahrt. Ist der eingestellte Wert zu groß, schaukelt die Lok während der Fahrt.

Geschwindigkeitskennlinie
Durch Einstellung der Anfahr- und der Höchstgeschwindigkeit kann der Decoder an die Fahreigenschaften des Motors und die charakteristischen Fahrgeschwindigkeiten des Loktyps angepaßt werden. Aus der Anfahr- und der Höchstgeschwindigkeit erzeugt der Decoder eine lineare Geschwindigkeitskennlinie.
Wenn der Fahrstufenmodus auf 28 Fahrstufen eingestellt ist, kann alternativ zur linearen Geschwindigkeitskennlinie jeder der 28 Fahrstufen eine beliebige Motorspannung zugeordnet werden. Dieses ermöglicht die Erstellung einer an die individuellen Fahreigenschaften des Motors angepaßten Geschwindigkeitskennlinie. Die eingestellten Werten werden in der alternativen Geschwindigkeitstabelle abgespeichert.

Rangiergang
Bei entsprechender Programmierung kann über eine Funktionstaste in den Rangiergang umgeschaltet werden. Im Rangiergang wird die Geschwindigkeit aller Fahrstufen um ca. 50 % gegenüber der eingestellten Geschwindigkeit reduziert.

Nothalt
Bei einem Richtungswechsel wird automatisch ein Nothalt ausgeführt.

Funktionsausgänge
Der Decoder hat sechs Funktionsausgänge mit einem maximalen Strom von je 500 mA, an die nach Bedarf Verbraucher angeschlossen werden können (z.B. Beleuchtung, Rauchgenerator, Soundmodul, elektrische Kupplung). Der maximale Gesamtstrom des Decoders (einschließlich Motorstrom) beträgt 1.500 mA.
Die Funktionsausgänge werden im DCC-Format über die Funktionstasten F0 bis F12 geschaltet. Im Motorola-Format werden die Funktionsausgänge über die Funktionstasten F0 bis F4 geschaltet. Die Funktionen F5 bis F9 können über die Funktionstasten F1 bis F4 und F0, die einer zweiten Decoderadresse zugeordnet werden, geschaltet werden. Die Funktionen F10 bis F12 stehen im Motorola nicht zur Verfügung.
Die Zuordnung der Funktionstasten zu den Funktionsausgängen des Decoders ist frei wählbar. Es ist möglich, einem Funktionsausgang mehrere Funktionstasten zuzuordnen.

SUSI-Schnittstelle
An den LD-G-33 kann ein SUSI-Modul angeschlossen werden, das auch über den Decoder programmiert werden kann. Das Auslesen der Daten des SUSI-Moduls ist über den Decoder nicht möglich.
Der Lokdecoder überträgt den Zustand der Funktionen und die an der Zentrale eingestellte Fahrstufe an das SUSI-Modul. Dadurch werden geschwindigkeitsabhängige Funktionen des SUSI-Moduls beeinflusst (z.B. Motorgeräusch).
Ein passendes SUSI-Modul bekommen Sie hier...

Effekte der Funktionsausgänge
Für alle Funktionsausgänge können einzeln die folgenden Effekte eingestellt werden:
Dimmfunktion: Die Spannung, die am Ausgang anliegt, kann durch entsprechende Programmierung reduziert werden. Anwendungs-beispiel: Die für den Analogbetrieb vor-gesehenen Birnchen älterer Fahrzeuge können gedimmt werden und müssen dann nach dem Einbau des Decoders nicht ausgetauscht werden. Es besteht außerdem die Möglichkeit, die Spannung in Abhängigkeit von der Fahrtstufe zu dimmen. Damit lässt sich z. B. eine schwache Rauchentwicklung beim Halt oder eine ausgeschaltete oder gedimmte Führerstandsbeleuchtung während der Fahrt realisieren.
Kickfunktion: Die Funktionsausgänge können so eingestellt werden, dass sie zunächst für maximal ca. 20 Sekunden die volle Spannung erhalten und dann gedimmt werden. Anwendungs-beispiel: Bei einigen Typen elektrischer Kupplungen wird die volle Spannung zum Entkuppeln benötigt. Um die Kupplungen zu schonen, muss anschließend die Spannung reduziert werden. Die Ausgänge können außerdem so programmiert werden, dass nach dem Auslösen der Kickfunktion die Lok automatisch ein Stückchen vom entkuppelten Waggon wegfährt.
Blinkfunktion: Die Frequenz und das Tastverhältnis der Blinklichter können eingestellt werden. Anwendungsbeispiel: Einzel- und Wechsel-blinklichter oder Strobe (Aufblitzen).
Fahrtrichtungsabhängiges Schalten: Jeder Ausgang kann so programmiert werden, dass er in Abhängigkeit von der Fahrtrichtung geschaltet wird.
Sonderfunktion für Fahrstufe 0: Eine Funktion kann so programmiert werden, dass sie bei Fahrstufe 0 andere Funktionen abschaltet und bestimmte Funktionsausgänge einschaltet. Anwendungsbeispiel: In manchen BWs ist es üblich, dass bei kurzfristig abgestellten Loks vorn und hinten das Schlusslicht eingeschaltet wird.

Rückmeldung mit RailCom
RailCom ist ein Protokoll zur bi-direktionalen Kommunikation in digitalen Modellbahnanlagen, die im DCC-Format gesteuert werden. Es ermöglicht z. B. die Rückmeldung der Adresse und der CV-Einstellungen von den Decodern zur Digitalzentrale oder zu speziellen Empfängerbausteinen (Detektoren). Die Decoder müssen dafür ausgelegt sein, die sogenannten RailCom-Messages zu senden.
Der LD-G-33 sendet (fortlaufend) die (Basis-, erweiterte oder Consist-) Adresse an die Detektoren (sogenananntes RailCom Broadcast Datagramm) und übermittelt auf einen entsprechenden RailCom-Auslesebefehl hin eine CV-Meldung.
Das Versenden von RailCom-Messages ist nur in Anlagen möglich, in denen ein DCC-Signal an den Schienen anliegt. Daher ist die Nutzung der RailCom-Funktion in einer reinen Motorola-Umgebung nicht möglich, sondern nur dann, wenn mindestens ein beliebiger anderer Decoder auf der Anlage im DCC-Format angesteuert wird.
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Lokdecoder  LD-W-2

Der LD-W-2 wurde überarbeitet. Er hat nun folgende Eigenschaften. Die Beschreibung der alten Version ist weiter unten.


Funktion

Der Decoder ist für den Betrieb im Motorola-II-Format vorgesehen und kann auf eine von 255 Adressen eingestellt werden. Er wertet die von der digitalen Zentrale ausgesandten, für seine Adresse bestimmten Signale aus und gibt sie an die Lokomotive weiter. Im Motorola-I-Format ist der Fahrbetrieb möglich, die Programmierung der Parameter und die Ansteuerung der Funktionen ist jedoch eingeschränkt.


Geschwindigkeitskennlinie

Durch Einstellung der Anfahr- und der Höchstgeschwindigkeit kann der Decoder an die individuellen Fahreigenschaften des Motors und die charakteristischen Fahr­geschwindigkeiten des Loktyps angepaßt werden. Aus der Anfahr- und der Höchst­geschwindigkeit erzeugt der Decoder eineleicht gebogene Geschwindigkeitskennline. Diese Kennlinie ermöglicht eine gute Feinabstimmung der Fahrgeschwindigkeit im unteren Fahrstufen­bereich.

 

Zweite Geschwindigkeitskennlinie

Es besteht die Möglichkeit, eine zweite Geschwindigkeitskennlinie (z.B. für Rangierbetrieb) zu programmieren. Durch Betätigen der Funktionstaste F4 wird zwischen den beiden Geschwindigkeitskennlinien umgeschaltet.


Anfahr- und Bremsverzögerung

Die Anfahr- und die Bremsverzögerung sind getrennt voneinander über die Zentrale programmierbar. Durch Betätigen der Funktionstaste F3 wird die Anfahr- und Bremsverzögerung ein- bzw. ausgeschaltet. Auch wenn die Anfahr- und Bremsverzögerung aktiv ist, kann von der Zentrale aus durch Umschalten der Fahrtrichtung ein Notstopp ausgelöst werden.

 

Lastregelung

Zusätzliche Belastungen (z.B. Fahrten an Steigungen, angekoppelte Waggons) verursachen - bei konstanter Motorspannung - eine Verringerung der Fahrgeschwindigkeit einer Lok, unter Umständen sogar bis zum Stillstand. Die Lastregelung beeinflußt die Motor­spannung so, daß die Geschwindigkeit der Lok im Fahrbetrieb bei einer gewählten Fahrstufe konstant bleibt, unabhängig von der Größe zusätzlicher Belastungen. Beim Programmieren des Decoders kann die Lastregelung ein- oder ausgeschaltet werden.

 

Funktion Fahrstufe und Fahrtrichtung

Abgeleitet von den 14 Fahrstufen, die die Zentrale senden kann, kann der Decoder bis zu 27 Fahrstufen erzeugen. Bei einer Richtungs-änderung wird die aktuelle Richtung abgespeichert. Damit wird bei einer Unterbrechung des Fahrbetriebes die ursprüngliche Richtung beibehalten, selbst wenn die Zentrale keine absoluten Fahr-informationen sendet (z.B. im Motorola-I-Format).

 

Pendelautomatik

Bei aktiver Pendelautomatik hält die Lok mit der eingestellten Bremsver­zögerung an, sobald der Decoder eine negative Gleichspannung am Gleis er­kennt (Märklin*-Bremsstrecke). Intern vertauscht der Decoder dann die Fahrt­richtungen „vorwärts“ und „rückwärts“. Nach der Aufhebung der negativen Gleichspannung am Gleis fährt die Lok automatisch mit der eingestellten Anfahrverzögerung in die Gegenrichtung los. Im Streckenbetrieb kann der Decoder auch bei aktivierter Pendelautomatik normal angesteuert werden. Bei einer Unterbrechung des Fahrbetriebes wird die aktuelle Richtung beibehalten.

 

Funktionsausgänge

Der Decoder hat vier schaltbare Funktionsausgänge, an die beliebige Verbraucher (z.B. Beleuchtung, elektrische Kupplung, Rauchgenerator, Soundmodul) angeschlossen werden können. Die Funktionsausgänge werden über die Funktionstasten „function“ und / oder die Sonderfunktionen F1 bis F4 geschaltet.

Die eingestellten Zustände der Funktionsausgänge werden gespeichert. Auch wenn der Decoder für längere Zeit stromlos war, werden sie beim erneuten Einschalten wieder eingestellt.

Zuordnung:Die Zuordnung der Funktionstasten zu den Funktions­ausgängen des Decoders ist frei wählbar. Es ist möglich, einem Funktionsausgang mehrere Funktionstasten zuzuordnen. Funktions­ausgänge, die der Funktion „function“ zugeordnet sind, können fahrtrichtungsabhängig geschaltet werden.

Anwendungsbeispiel: Die Beleuchtung einer Rangierlok wird sowohl der Funktion F1 als auch der Funktion „function“ zugeordnet. Im Rangierbetrieb wird die Beleuchtung über F1 geschaltet, im Streckenbetrieb fahrtrichtungsabhängig über „function“.

Dimmen: Alle Funktionsausgänge können einzeln gedimmt werden. Anwendungsbeispiel: Die für den Analogbetrieb vorgesehenen Birnchen älterer Loks können gedimmt werden und müssen daher nach dem Einbau des Decoders nicht ausgetauscht werden.

Anwendungsbeispiel:Die vordere Beleuchtung wird an zwei Funktions­ausgänge anschlossen. Über eine Funktionstaste wird die Standard­beleuchtung geschaltet, über eine andere Funktionstaste das Fernlicht.

 

Rückmelden der Adresse

Im Programmiermodus kann die Adresse abgefragt werden. Die Adresse wird verschlüsselt durch das Blinken der Lokbeleuchtung übermittelt.




Funktionsdecoder MM FD-3


Funktionsausgänge
Der Decoder hat vier schaltbare Funktionsausgänge, an die beliebige Verbraucher (z.B. Beleuchtung, elektrische Kupplung, Rauchgenerator, Soundmodul,) angeschlossen werden können. Die Funktionsausgänge werden über die Funktionstasten „function“ und / oder die Sonderfunktionen F1 bis F4 geschaltet. Die eingestellten Zustände der Funktionsausgänge werden gespeichert. Auch wenn der Decoder für längere Zeit stromlos war, werden sie beim erneuten Einschalten wieder eingestellt.

Zuordnung: Die Zuordnung der Funktionstasten zu den Funktionsausgängen des Decoders ist frei wählbar. Es ist möglich, einem Funktionsausgang mehrere Funktionstasten zuzuordnen. Funktionsausgänge, die der Funktion „function“ zugeordnet sind, können fahrtrichtungsabhängig geschaltet werden.
Anwendungsbeispiel: Die Beleuchtung einer Rangierlok wird sowohl der Funktion F1 als auch der Funktion „function“ zugeordnet. Im Rangierbetrieb wird die Beleuchtung über F1 geschaltet, im Streckenbetrieb fahrtrichtungsabhängig über „function“.

Dimmen: Alle Funktionsausgänge können einzeln gedimmt werden.
Anwendungsbeispiel: Die für den Analogbetrieb vorgesehenen Birnchen älterer Fahrzeuge können gedimmt werden und müssen daher nach dem Einbau des Decoders nicht ausgetauscht werden.
Anwendungsbeispiel: Die vordere Beleuchtung wird an zwei Funktionsausgänge angeschlossen. Über eine Funktionstaste wird die Standardbeleuchtung geschaltet, über eine andere Funktionstaste das Fernlicht.

Kickfunktion: Alle Funktionsausgänge können so eingestellt werden, daß sie zunächst für bis zu sieben Sekunden die volle Spannung erhalten und dann gedimmt werden.
Anwendungsbeispiel: Bei einigen Typen elektrischer Kupplungen wird die volle Spannung zum Entkuppeln benötigt. Um die Kupplungen zu schonen, muß anschließend die Spannung reduziert werden.

Zusätzlicher richtungsabhängiger Funktionsausgang
Neben den vier schaltbaren Funktionsausgängen steht ein richtungsabhängiger Funktionsausgang zur Verfügung, der nicht geschaltet werden kann. Dieser Ausgang kann direkt an die Basis eines Transistors angeschlossen werden, dessen Emitter auf den Decoder zurückgeführt wird. Der Ausgang kann mit maximal 1 mA belastet werden, ist daher für den direkten Anschluß nachgeschalteter Verbraucher nicht geeignet.
Je nach Fahrtrichtung liegen an diesem Ausgang 0 oder 5 Volt Spannung an. Dadurch wird der Transistor richtungsabhängig geschaltet.

Rückmelden der Adresse
Im Programmiermodus kann die Adresse abgefragt werden. Die Adresse wird verschlüsselt durch das Blinken der Beleuchtung übermittelt.

Booster B-4

Datenformate und Schnittstellen
Der Booster B-4 ist multiprotokollfähig, er kann Daten im Motorola- und im DCC-Format verstärken. Er kann entweder an die DCC-konforme Boosterschnittstelle oder den Gleisausgang einer Zentrale angeschlossen werden.

RailCom
Der Booster B-4 kann das sogenannte RailCom-Cutout bereitstellen, das die Übertragung von Rückmeldedaten in RailCom-überwachten Abschnitten ermöglicht. Beim Einsatz des B-4 mit Zentralen, die ein DCC-Signal senden und nicht RailCom-fähig sind, kann das RailCom-Cutout zu Störungen bei der Datenübertragung führen. Daher besteht beim B-4 die Möglichkeit, RailCom ein- oder auszuschalten. Bei reinen Motorola-Zentralen sind Störungen der Datenübertragung durch das RailCom-Cutout prinzipbedingt ausgeschlossen. Im Auslieferungs-zustand ist RailCom eingeschaltet.

Geregelte Gleisspannung
Der Booster B-4 stellt eine geregelte Gleisspannung bereit, die in 1 V-Schritten auf einen Wert zwischen 10 und 24 V eingestellt werden kann. Bei Auslieferung ist die Gleisspannung auf 18 V eingestellt.
Die Regelung der Gleisspannung auf einen festen Wert verhindert, dass die Fahrgeschwindigkeiten der Loks und die Helligkeit der Beleuchtungen infolge von Spannungsschwankungen varieren.

Kurzschlusssicherung
Der Booster B-4 hat eine interne Kurzschlussabschaltung. Eine interne Strom­begrenzung schaltet den Booster bei einem Kurzschluss am Gleis­ausgang automatisch ab und verhindert dadurch Defekte am Booster, am Gleis und den Fahrzeugen. Wird die Kurzschluss­rückmeldeleitung angeschlossen, kann der B-4 eine Kurzschluss­rückmeldung an DCC-Zentralen senden und wird dann von der Zentrale abgeschaltet.
Die Kurzschluss-Empfindlichkeit bzw. der Abschaltstrom kann auf 2, 3, 4 oder 5 A eingestellt werden. Im Auslieferungszustand ist der Abschaltstrom auf 5 A eingestellt. Nach Ablauf von 4 bis 10 Sekunden (einstellbar) schaltet der B-4 sich automatisch wieder ein. Liegt der Kurzschluss dann noch vor, schaltet er sofort wieder ab. Nachdem der Booster sich fünf Mal ein- und wieder ausgeschaltet hat, wird die Einschalt-Automatik für eine Minute unterbrochen, bevor der Vorgang wiederholt wird.

Abschaltung bei Übertemperatur
Bei Überhitzung schaltet der Booster aus Sicherheitsgründen automatisch ab. Mögliche Ursachen:
Behinderung des Luftaustausches über die Lüftungsschlitze an der Ober- und Rückseite.
Deutlich höhere Nennspannung des Trafos als die eingestellte Gleisspannung bei gleichzeitig hoher Stromentnahme.

Einsatz mit DCC-Zentralen
Das Gleissignal wird vom Booster B-4 vollständig symmetrisch verstärkt. Dadurch ist der Einsatz des ABC-Bremsverfahrens in DCC-gesteuerten Anlagen möglich. Der Eingang des Boosters B-4 ist durch Optokoppler vollständig galvanisch getrennt.